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ESD Arbeitsplatz

Sicherheit am ESD-Arbeitsplatz

 

ESD steht im Englischen für „electrostatic discharges“ und beschreibt die elektrostatische Entladung (ESD). Im Alltag können solche Entladung bei einem Gewitter in Form von Blitzen erkannt werden. Ähnlich verhält sich eine elektrostatische Entladung, sobald man mit Kunststoffschuhen auf Teppichböden läuft und einen Türgriff berührt. Dabei spürt man einen elektrischen Schock, welcher aber für den Menschen in dieser Form ungefährlich ist.
Im Bereich von Arbeitsplatzsystemen, in denen mit empfindlichen Bauteilen gearbeitet wird, können solche Entladungen ab einer Spannung von 100 Volt bereits diese Bauteile zerstören beziehungsweise in der Art beschädigen, sodass sich hierdurch ihre Lebensdauer stark verkürzt.
Um solch eine Beschädigung zu verhindern, werden in der elektroindustriellen Fertigung spezielle Sicherheitszonen errichtet.
Elabo erhielt – durch Schaffung des ersten Arbeitsplatzsystem seiner Art, eine EPA-Zertifizierung: Das Arbeitsplatzsystem Primus One kann durch eine ESD-schutzbezogene Selbststeuerung viele Fehlerquellen ausschalten. Mit der Entwicklung dieses Systems, wird eine Umgehung der ESD-Schutzvorschriften quasi direkt ausgeschlossen.

 

Primus One – schutzbezogen und sicher

Das Arbeitsplatzsystem Primus One kann erst dann in Betrieb genommen werden, sobald sich der Arbeitsplatzbenutzer korrekt über ein funktionsfähiges Erdungsarmband in den Erdungskreis integriert hat. Liegen bereits Störungen am Arbeitsplatzsystem vor, lässt sich Primus One ebenfalls nicht einschalten. Sollte bereits die Inbetriebnahme scheitern, so wird ein Warnsignal angezeigt. Einen sicheren ESD-Arbeitsplatz macht aus, dass bei Störungen, welche am Armband oder am Tisch im laufenden Betrieb auftreten, dieser sich automatisch abschaltet. Das ganze möglich macht die EPA-bezogene Selbststeuerung des ESD-Arbeitsplatzes durch eine Überwachungseinheit, welche zwischen FI-Schutzschalter und Hauptschalter positioniert wurde. Diese ermittelt, ob der Erdungskreis geschlossen sowie der Stromfluss schutznormenkonform ist. Weiterhin verhindert oder beendet diese Selbststeuerung die Netzanbindung des Systems. Da auf diese Weise auch das Erdungsarmband einer dauerhaften Funktionskontrolle unterliegt, entfällt die ansonsten obligatorische Kontrolle durch externe Prüfgeräte.