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26.01.2017

Industrie 4.0 auf dem Vormarsch

 

Die vierte industrielle Revolution steht vor der Türe. Bei einer Betriebsbesichtigung der Elabo GmbH wurde den Teilnehmern der VHS-Veranstaltung die mögliche Zukunft gezeigt.

VHS_Veranstaltung 500

Die Industrie steht erneut vor einem Wandel: Industrie 4.0 steht in den Startlöchern. Das Crailsheimer Unternehmen Elabo beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit dem Thema.

 

Digitalisierung und Industrie 4.0 – beides Begriffe, die man immer öfter hört und die eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben spielen. Dass das Thema die Menschen interessiert, zeigt die Betriebsbesichtigung der Firma Elabo GmbH, die im Bereich Industrie 4.0 vorne mitspielt und 2016 eine Auszeichnung für „die Entwicklung und Umsetzung einer beispielhaften Industrie 4.0-Lösung“ erhalten hat. Die Volkshochschule war mit 40 Teilnehmern vor Ort und hat sich das Unternehmen und die mögliche Zukunft näherbringen lassen. Doch was ist „Industrie 4.0“ überhaupt, und wie wird sie unser Leben verändern?

 

„Bei der Umstellung sollten Betriebe schauen, wo am meisten Geld verschwendet wird.“
- Horst Maywald, Prokurist der Elabo GmbH


In einem Satz lässt sich das nicht zusammenfassen, eine klare Definition gibt es auch nicht. Dafür ist dieses Thema zu komplex. Grundlegend ist das Ziel der Industrie 4.0, dass Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte direkt miteinander in Verbindung treten und gemeinsam arbeiten. Durch diese Verbindung soll ermöglicht werden, dass nicht nur ein Produktionsschritt überwacht werden kann, sondern die ganze Kette der Produktion (von der Idee über Herstellung und Nutzung bis zur Wiederverwertung). Herstellungskosten sollen dadurch gesenkt werden und die Gewinne steigen lassen. Auch eine kunden­individuelle Serienproduktion könnte dadurch vereinfacht werden.

 

Die Befürchtung vieler Menschen, dass mit Einzug der Digitalisierung in die Arbeitswelt und der Einführung von Robotern immer mehr Arbeitsplätze wegfallen, ist begründet, dies wird aber wohl nicht eintreffen. Durch die Veränderungen verschieben sich die Anforderungen an die Menschen. So auch bei Elabo. Mittlerweile gibt es weniger Handwerker im Betrieb, dafür arbeiten immer mehr IT-Fachleute im Unternehmen. Weniger Mitarbeiter sind es deswegen nicht.

 

„Industrie 4.0 ermöglicht auch, dass Menschen aus verschiedenen Bildungsschichten die gleiche Arbeit leisten können“, sagt Horst Maywald, Prokurist und Geschäftsbereichsleiter Arbeitsplätze bei Elabo. So zeigte er bei der Betriebsbesichtigung den Teilnehmern an einem Arbeitsplatz zwei verschiedene Vorgehensweisen, mit dem gleichen Endergebnis.

 

Beim Auflegen einer ID-Card, auf der der Wissensstand des Mitarbeiters gespeichert ist, also ob er Profi oder Anfänger ist, bekommt der Arbeitsplatz gesagt, welche Arbeitsschritte er dem Mitarbeiter vorgeben soll. Der Profi bekommt beispielsweise nur ein kurzes Video gezeigt, der Anfänger bekommt jeden Schritt schriftlich, mit Bildern und dem Video. Am Ende fertigen beide eine Armbanduhr an. So könnte in Zukunft gearbeitet werden.

 

Wichtig ist deshalb für die Menschen, dass sie sich im Bereich EDV weiterbilden, um den Anschluss nicht zu verlieren. Nicht nur bei betrieblichen Schulungen, sondern auch privat. Den Aufschwung spürt auch die Volkshochschule. „In den letzten Jahren hat das Interesse an Kursen im Bereich Beruf und EDV stark zugenommen“, sagt Martin Dilger, Leiter der VHS Crailsheim. Sowohl die Anfängerkurse als auch speziellere Kurse wie „Virtuelle Realität“ oder „Faszination 3D-Druck“ kommen an.


Sanfte Revolution


Ganz so schnell wie bei den ersten drei industriellen Revolutionen wird es bei der Industrie 4.0 nicht gehen. „Das ist ein schleichender Prozess über viele Jahre“, sagt Maywald. Unternehmen können aus Kostengründen nicht von heute auf morgen ihre Abläufe umstellen. Daher empfiehlt er Firmen eine „sanfte Revolution“. „Bei der Umstellung sollten sie schauen, in welcher Abteilung am meisten Geld verschwendet wird, wo der meiste Erfolg zu erwarten ist und diese dann digitalisieren. Bei uns ist das zum Beispiel im Service-Bereich.“

 

Quelle: Hohenloher Tagblatt vom 26.01.2017 / Johannes Ihle

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